Zurich Connect Österreich
Überraschen Sie Ihr Kind nicht – es darf beim Kauf dabei sein!

So finden Sie das richtige Rad für Ihr Kind

Osterhasen verstecken gerne Fahrräder für die Kinder. Die Überraschung und Begeisterung ist natürlich groß! Aber wenn es das perfekte Kinderfahrrad werden soll, muss Ihr Kind beim Kauf dabei sein. Wir haben die besten Tipps recherchiert:

  • Nicht das billigste nehmen

    Auch wenn Sie Angst haben, dass Ihr Kind zu schnell wächst und das Rad bald zu klein ist: Hochwertig sollte es trotzdem sein, damit ein sicherer Fahrspaß garantiert ist. Außerdem können Sie ein gutes Fahrrad später weiterverkaufen. Natürlich können Sie auch von vornherein nach einem gebrauchten Rad suchen, z.B. bei willhaben.

    Spartipp: Eine Federung ist nicht notwendig, da Kinder zu leicht dafür sind. Gut aufgepumpte Reifen und ein ordentlicher Sattel reichen aus.

  • Auf vorschriftsmäßige Ausstattung achten

    Mountainbikes haben oft weder Reflektoren noch Scheinwerfer von Haus aus dabei, die müssen dann extra gekauft und montiert werden. Ein Gepäckträger ist wichtig, wenn ihr Kind öfter etwas transportieren möchte. Auch ein Kettenschutz ist unerlässlich, sonst verheddert sich womöglich das Hosenbein darin. Übertreiben Sie es nicht mit den Gängen: Für den Anfang sind 3 bis 7 Gänge absolut ausreichend. Ein Fahrradständer sollte ebenfalls dabei sein. Beim Lenker machen Sie am besten den Drehtest: Die Griffe sollten ein paar Zentimeter vor dem Sattel enden und vor allem rutschsicher sein. Denken Sie zum Schluss auch an ein Fahrradschloss – am besten mit einer Zahlenkombination, da Schlüssel leicht verloren gehen. Die ideale Ausstattung sehen Sie in diesem Bild.

    Und was ist mit Stützrädern? Auf die können Sie ruhig verzichten. Es wird allgemein empfohlen, mit einem Laufrad anzufangen und direkt auf das Fahrrad zu wechseln. Beim Verwenden von Stützrädern lernt sich das Kind eine falsche Kurvenlage an und mit der Balance klappt es nicht.

  • Die richtige Größe wählen

    Wenn Ihr Kind erst „hineinwachsen“ muss, wird es anfangs keine große Freude damit haben. Aber keine Sorge, auch bei den meisten Kinderbikes lässt sich die Sattel- und Lenkerhöhe verstellen. Die richtige Größe finden Sie mit dieser Tabelle. Gerade am Anfang tun sich Kinder mit einem tiefen Durchstieg leichter. Eine hohe Sattelstange (wo man beim Aufsteigen das Bein über den Gepäckträger schwingen muss) ist erst für geübte RadlerInnen empfehlenswert.

  • Auf Accessoires verzichten

    Körbe, die am Lenker montiert werden und z.B. die Lieblingspuppe transportieren, lenken nur ab und erschweren das Bedienen der Klingel. Am Rahmen befestigte Getränkehalter stören beim Auf- und Absteigen.

  • Probefahrt machen

    Nehmen Sie Ihr Kind auf alle Fälle zum Kauf mit und lassen Sie es probesitzen und –fahren. Verdrehen Sie nicht die Augen, wenn Ihr Kind unbedingt das pinke Hello-Kitty-Fahrrad haben möchte. Nur wenn es gefällt, benützt es Ihre Tochter oder Ihr Sohn später auch regelmäßig. Gleiches gilt für den Fahrradhelm: Er muss einfach cool aussehen!

  • Und nach dem Kauf?

    Denken Sie daran, regelmäßig Sattel- und Lenkerhöhe anzupassen. Ihr Kind fährt viel im Stehen? Dann ist womöglich der Sattel zu niedrig. Wenn das Bein in der untersten Pedalstellung nahezu durchgedrückt ist, passt die Sattelhöhe.

    Tipp: Wenn Sie einen Diebstahl fürchten, sollten Sie über eine Fahrradversicherung nachdenken. Die können Sie hier ganz einfach berechnen und sogar online abschließen.

Haben Sie noch weitere Tipps für den Kauf eines Kinderfahrrads? Geben Sie Ihren Kommentar ab!


Daten zur Person:
Bitte füllen Sie die *Sternchen-Felder aus.
Ihr Kommentar:
* Pflichtfeld