Zurich Connect Österreich

Welches Zahlungsmittel ist für Sie am besten?

Bevor Sie sich entscheiden, wie Sie im Ausland zahlen möchten, sollten Sie folgende vier Punkte berücksichtigen: Akzeptanz, Sicherheitsrisiko, Kosten bei der Bargeldbehebung und eventuelle Wechselspesen.

Akzeptanz Sicherheit Bargeldbehebung Wechselspesen
Bargeld ++ --   -
Kreditkarte + + - o
Bankomatkarte + + + +
Prepaid-Karte + ++ - o

Bargeld

Bares wird überall akzeptiert und auch von jedem gebraucht – sprich für Diebe sehr verlockend. Das Sicherheitsrisiko ist groß. Einmal gestohlen, ist das Geld unwiderruflich verloren. Bewahren Sie das Geld auf jeden Fall getrennt von z.B. der Kreditkarte auf. Wer zu viel Geld umgewechselt hat, kann unter Umständen nicht alles wieder in Euro zurückwechseln (z.B. zu kleine Münzen).

Kreditkarte vs. Bankomatkarte

Mit beiden Karten können Sie bargeldlos rund um die Uhr bezahlen, im Euroraum sogar spesenfrei. Außerhalb davon fällt bei beiden Varianten eine Manipulationsgebühr an. Wenn Sie bei Verlust oder Diebstahl die Karte rechtzeitig sperren lassen, ist das Sicherheitsrisiko durch die beschränkte Haftung nur ein kleines.

Der Nachteil von Kreditkarten: In kleinen Geschäften können Sie oftmals nur mit Bankomat oder bar zahlen. Weiters sollten Sie, wenn möglich, nur mit der Bankomatkarte Geld abheben, da bei der Kreditkarte Provision und Mindestspesen anfallen.

Angenommen, Sie kaufen zu einem besonders günstigen Wechselkurs, dann ist darauf kein Verlass. Der kann am nächsten Tag schon anders sein und es dauert eine Zeit lang, bis der Umsatz beim Kreditkartenunternehmen angekommen ist. Natürlich kann es auch umgekehrt laufen und Sie profitieren vom schwankenden Kurs.

Prepaid-Karte

Eine Prepaid-Karte ist ideal für z.B. Jugendliche, die kein eigenes Bankkonto haben, denn sie kann durch Bareinzahlung oder Überweisung mit einem beliebigen Guthaben aufgeladen werden. Das Urlaubsbudget ist damit vorgegeben und der Verlust hält sich bei Diebstahl in Grenzen. Das einzige Manko sind die Spesen bei der Aufladung, den Zahlungen und den Behebungen. Es gilt das gleiche Wechselkursrisiko wie bei Kreditkarten-Zahlungen.

Eher Bargeldersatz als Zahlungsmittel:

Reiseschecks

Dieses auch Travellerscheck genannte Zahlungsmittel kommt langsam aus der Mode. Es ist ohnehin nur in den gängigsten Währungen, wie z.B. Euro, US-Dollar, Schweizer Franken oder Yen, erhältlich und wird hauptsächlich dazu verwendet, bei der Bank dafür Bargeld zu bekommen. Bei Verlust bzw. Diebstahl erhalten Sie Ersatzschecks (Verkaufsbestätigung aufheben!). Die Handhabung ist allerdings etwas kompliziert und auch teuer, denn beim Kauf fallen Gebühren und Mindestspesen an. Ungenützte Schecks können Sie der Bank wieder zurückgeben.