Zurich Connect Österreich

TIGER 3, PURZL 45, BOND 7 – die unterschiedlichsten Wunschkennzeichen begegnen einem auf Österreichs Straßen. Oft wird ein Kosename verwendet, manchmal ergibt das Kennzeichen nur mit dem Kürzel für den Bezirk Sinn, wie z.B. bei W – UNSCH 23. Es ist aber nicht jede Buchstaben-/Ziffernkombination erlaubt!

Was im Wunschkennzeichen (nicht) stehen darf

Prinzipiell setzt sich ein Wunschkennzeichen folgendermaßen zusammen:

Abkürzung für die Zulassungsbehörde (z.B. W für Wien oder HF für Hartberg-Fürstenfeld) + Landeswappen + frei gewählte Buchstaben-/Ziffernkombination

Ganz so frei kann die Kombination allerdings nicht gewählt werden: Je nachdem, ob es sich um ein Motorrad- oder Auto-Kennzeichen handelt, stehen 3 bis 6 Zeichen zur Verfügung. Die Kombi muss mit einem Buchstaben beginnen und mit einer Ziffer enden. Die Buchstaben und Ziffern müssen je in einem Block zusammengefasst sein.

Neu seit 9. Juli 2015: Eine lächerliche und/oder anstößige Buchstaben-/Ziffernkombination ist verboten! Bestehende Wunschkennzeichen, die nicht dem neuen Gesetz entsprechen, werden nicht verlängert.

Welche Behörde ist für Wunschkennzeichen zuständig?

Den Antrag auf Reservierung oder Bewilligung Ihres Wunschkennzeichens müssen Sie bei der Zulassungsbehörde Ihres Hauptwohnsitzes stellen. Dafür benötigen Sie eventuell Ihren Meldezettel, falls die Behörde die Daten nicht selber abfragt. Sie erhalten dann eine Bestätigung, mit der Sie zu Ihrer Zulassungsstelle gehen. Nach etwa vier Werktagen können Sie Ihr Wunschkennzeichen dann abholen. Die Zulassungsstelle ist dann übrigens auch für die Verlängerung zuständig.

Wie viel kostet ein Wunschkennzeichen?

  • 228,30 Euro für die Bewilligung
  • 21 Euro für die Kennzeichentafeln
  • 246,30 Euro gesamt

Die Verlängerung kostet 214 Euro (hier fallen keine Verwaltungskosten an, außerdem brauchen Sie keine neuen Kennzeichentafeln).

Wie lange gilt ein Wunschkennzeichen?

Nach 15 Jahren verlieren Wunschkennzeichen automatisch ihre Gültigkeit. Als Stichtag gilt entweder das Datum der ersten Zuweisung oder der Reservierung. Sie müssen dann das Wunschkennzeichen gegen ein Standardkennzeichen tauschen.

Sie können das Wunschkennzeichen aber auch für weitere 15 Jahre verlängern. Den Antrag dafür können Sie frühestens 6 Monate vor Ablauf einreichen.

Übrigens: Sie können natürlich auch vor Ablauf der 15-Jahresfrist freiwillig auf das Wunschkennzeichen verzichten und auf ein Standardkennzeichen umsteigen.



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Kommentare unserer LeserInnen

Klaus Ehrlichgesagt verstehe ich die Kosten für die Verlängerung nicht. Warum soll ich nochmals über € 200,-- bezahlen? Ich brauche keine neues Kennzeichen, das Wunschkennzeichen wurde auch schon vor 15 Jahren bewilligt. Welcher Verwaltungsaufwand muss um diesen Betrag getätigt werden?!?!?!
Richard eine nette Sache, ich persönlich bin mehr für Gehirntraining unserer Exekutive und denke je mehr Zahlen und Buchstaben desto weniger Post
Höfler Gustav Grüss Gott:habe ein Wunschkennzeichen aber wenn wir von der WU 2017 wegkommen werden wir auch das wunschkennzeichen erneuern müssen wer wird das dann bezahlen bitte um antwort ich bin sicher nicht der einzige der sich Gedanken macht Danke für die Mühe MfG H:G:
Richard zu Gustav: nur das aus WU -TU wird; s WU-NDER wird TU-NDER ich denke da hat sich keiner Gedanken gemacht bei der Zusammenlegung der Behörden; wer wird's zahlen na der Steuerzahler wer sonst
Susanne Warum kostet ein Wunschkennzeichen überhaupt soviel?
Die Kostenaufstellung und Erklärung dazu interessiert mich brennend!!! Die Zahlen, die Buchstaben und die Tafeln sind ja vorhanden..... da muss niemand etwas NEU erfinden. Das Limit von 15 Jahren und die Verlängerungskosten sind eine Frechheit.
Ich sehe in Österreich immerwieder selbstgeschriebene Kartons als Kennzeichen... sind das die neuen KZ? Was kosten diese? Also bitte, ich warte auf Erklärung....
Danke vorab
LG eine der vielen SteuerzahlerIN

Zurich Connect: Hallo liebe Susanne, danke für Ihren Kommentar. Die Aufstellung der Kosten lautet folgendermaßen:
  • Abgabe an den Österreichischen Verkehrssicherheitsfonds: EUR 200. Hier fließen 60 Prozent an jenes Bundesland zurück, in welchem das jeweilige Wunschkennzeichen zugewiesen oder reserviert wurde. 40 % verbleiben beim Bund.
  • Verwaltungskosten: EUR 14
  • Antragskosten: EUR 14,30
  • Bei der Abholung: EUR 21 für die Kennzeichentafeln

  • Die Informationen können Sie folgenden Seiten entnehmen:
    Zu den selbstgebastelten Kartons als Kennzeichen: dies ist nur zulässig nach einem Verlust oder Diebstahl. Zudem dürfen selbstgeschriebene Ersatztafeln nur maximal eine Woche angebracht werden. Quelle:
    Liebe Grüße,
    Ihre Zurich Connect