Zurich Connect Österreich

Wer nach dem Urlaub im heimischen Briefkasten einen ausländischen Strafzettel vorfindet, ist sich oft unsicher, was nun zu tun ist. Verstehen Sie den Strafzettel nicht, haben Sie das Recht auf eine Übersetzung. Doch aufgepasst: Ignorieren Sie die Strafe einfach, droht Ihnen die Bezahlung spätestens bei erneuter Reise in das Urlaubsland. Nicht bezahlte Strafzettel können aber auch von österreichischen Behörden eingetrieben werden.

Welche Strafen Ihnen wofür drohen können

  • Alkohol am Steuer: In Italien sind ab 0,5 Promille mindestens 500 Euro fällig. Bei >1,5 Promille ist das Auto weg. Es wird beschlagnahmt, enteignet und zwangsversteigert. In Spanien können Sie für >1,2 Promille sogar ins Gefängnis kommen. In Irland wurde vor kurzem die Promillegrenze von 0,8 auf 0,5 gesenkt und schon für kleine Überschreitungen bezahlen Sie mindestens EUR 200,-. In Dänemark kommt es darauf an, wie viel Sie verdienen. Bei Alkohol am Steuer kann ein ganzer Monatsverdienst weg sein.
  • Geschwindigkeitsübertretung: In Italien sollten Sie vor allem nachts darauf achten, nicht zu schnell zu fahren. Zwischen 22:00 und 07:00 Uhr zahlen Sie um ein Drittel mehr als am Tag. In Spanien zahlen Sie mindestens 600 Euro Bußgeld, wenn Sie 50 km/h schneller fahren als erlaubt. In der Schweiz zahlen Sie bei einer Übertretung um 25 km/h auf der Autobahn CHF 260,-.
  • Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung: kostet in Italien mindestens
    EUR 160,-, in Kroatien dagegen nur mindestens EUR 65,-.
  • Navi mit Radar-Warnung: ist in der Schweiz und in Deutschland strengstens verboten! Sie könnten eine Strafe von über EUR 200,- zahlen und womöglich wird auch noch Ihr Navi vernichtet.

Fazit: Riskieren Sie lieber nichts, gehen Sie auf Nummer sicher und legen Sie sich eine Verkehrs-Rechtsschutzversicherung zu.


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