Zurich Connect Österreich
Was Sie bei Ihrem Fahrrad beim Start in die Saison überprüfen sollten.

So machen Sie ihr Fahrrad fit für den Frühling

Der Winter ist endgültig vorbei und die warmen Sonnenstrahlen laden zur Radtour ein. Vergessen Sie nicht auf einen Frühjahrs-Check, nachdem Sie Ihr Rad aus dem Keller oder der Garage geholt haben.

TIPP: Die Grüne Partei betreibt in Wien die Grüne Radrettung. Diese bietet auch 2014 wieder an vielen Orten in Wien ab dem Frühjahr kostenlose Radreparaturen an. Details auf der Website der Grünen.

1. Wasser marsch und los geht’s mit einer allgemeinen Reinigung

Am besten wäscht man das gesamte Rad mit Wasser ab. Dabei sollte man einen Kübel verwenden und dem Wasser ein wenig Spülmittel beigeben. Hochdruckreiniger sind nur bedingt zu empfehlen, da dabei oft der Schmutz noch tiefer in die Lager gedrückt wird. Wenn schon, dann mit genügend Distanz. Ist der erste Schritt getan, so sollte man mit einer Bürste oder einem Tuch alte Schmiere sowie den Schmutz von der Kette und sonstigen anfälligen Teilen entfernen.

2. Es läuft wie geschmiert

Ist das Rad einmal gereinigt und getrocknet, kommt als nächstes die Schmierung der Kette, Gelenke und Lager an die Reihe. Während man für die Kette am besten ein dickflüssigeres Öl verwendet (z.B. Spezialöl aus dem Fahrradgeschäft oder auch Öl für Kettensägen), sollte man für Gelenke und Lager auf feineres Öl, wie zum Beispiel Nähmaschinenöl, zurückgreifen. Beim Ölen am besten einen Lappen darunter legen, da sonst der Boden das Öl aufnimmt und Flecken zurück bleiben.

3. Reibungsloser Ablauf garantiert

Bei normalem Gebrauch hält eine Kette für rund 6.000 Kilometer, bei Mountainbikes etwas kürzer. Tauscht man die Kette rechtzeitig, sobald sie Geräusche von sich gibt, erspart man sich einen späteren teuren Austausch der Kettenblätter und kann reibungslos vor sich hin treten.

4. Druck machen und Reifen und Schlauch überprüfen

Über den Winter verlieren die Reifen gerne an Druck und müssen wieder aufgepumpt werden. Der ideale Reifendruck ist auf der Reifenseite vermerkt. Unbedingt notwendig ist auch eine Überprüfung auf spröde Stellen oder kleine Risse. Sollte der Gesamteindruck nicht einwandfrei sein, so lohnt es sich, Reifen und Schlauch auszutauschen.
Im Zuge des Reifenchecks empfiehlt sich ein Blick auf die Speichen. Diese sollten fest sitzen; das Rad sollte im Freilauf nicht eiern (bzw. einen „Achter“ haben).

5. Keine lockeren Angelegenheiten

Überprüfen Sie, ob alle Schrauben fest sitzen und der Rahmen sowie Gabel und sonstige Zusatzteile ohne Beschädigungen sind. Sollten Sie Schrauben nachziehen, so dürfen Sie dabei nicht zu hart vorgehen und die Schraube nicht überdrehen.

6. Bremskontrolle

Probieren Sie die Bremsen im Stand aus. Sie sollten sich wie bei der letzten Fahrt anfühlen. Falls Sie den Bremshebel bis zum Anschlag durchziehen können, so müssen Sie die entsprechende Schraube anziehen und eventuell die Beläge wechseln. Falls Sie Bremsscheiben haben, sollten Sie diese auch kurz auf Beschädigungen hin prüfen.

7. Lassen Sie ein Licht aufgehen

Machen Sie einen kurzen Funktionstest, ob Ihr Licht noch funktioniert. Bei klassischen Fahrradlampen sollte bei einem dunkel verfärbten Glaskolben die Glühbirne getauscht werden. Ansonsten gleich noch die Reflektoren auf Sitz und Funktion hin testen.

Nach einer kurzen Probefahrt steht der Radtour nichts mehr im Wege.
Falls Ihnen Ihr Fahrrad lieb und teuer ist, bietet Zurich Connect eine günstige Fahrradversicherung an. Damit sind Diebstahl, Verlust und Beschädigung gedeckt.

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Kommentare unserer Leser

elke weiß also bei mir sinds meistens die bremsen, oder ein achter in der felge.