Zurich Connect Österreich

Schlechte Nachrichten

Der Sprit ist so teuer wie noch nie und am Land sind die öffentlichen Verkehrsmittel oft kein ausreichender Ersatz für das Auto. Leider bringt das Jahr 2012 jetzt auch für Fahrradfahrer schlechte Neuigkeiten:

Registrierung des Fahrrads: Zwei Systeme im Vergleich

Bisher konnte man sein Fahrrad von der Polizei gratis codieren lassen. Vor kurzem kam dann das Aus. Als (kostenpflichtige) Alternative wurde „Nummer sicher“ vorgestellt, doch es gibt auch noch die Registrierungsdatenbank fase24.at:


Nummer sicher Fase24.at
Website nummer-sicher.at www.fase.at
Kosten Im 1. Jahr EUR 29,90
jedes weitere Jahr EUR 9,90
Einmalig EUR 8,00
Methode Auf dem Fahrrad wird ein fälschungssicherer Aufkleber angebracht, den man online bestellen kann. Das Fahrrad wird mit der vorhandenen Rahmennummer in einer Registrierstelle (z.B. Forstinger, ÖAMTC Steiermark) oder direkt beim Kauf im Fachhandel registriert.
Fahrrad gestohlen? Findet jemand das Fahrrad bzw. bekommt es jemand zum Kauf angeboten, kann derjenige das mit dem Nummer Sicher-Code online melden. Die Registrierung gilt auch als Besitznachweis (ideal im Diebstahlsfall für z.B. Haushalts- oder Fahrradversicherung). Wird das Fahrrad gefunden, kann der rechtmäßige Besitzer von Polizei, Grenzbehörden etc. ausfindig gemacht werden.
Versicherung Für die Fahrradversicherung von Zurich Connect muss Ihr Fahrrad codiert bzw. registriert sein. Dabei ist es egal, ob Sie sich für „Nummer sicher“ oder „Fase24“ entscheiden.

11% mehr Fahrraddiebstähle im Jahr 2011

Ganze 23.227 Fahrräder wurden im Vorjahr gestohlen, jedes dritte davon in Wien. Ein Plus von 11% im Vergleich zum Jahr 2010! Das Tragische daran: Die Wahrscheinlichkeit, dass das Fahrrad wieder zum Besitzer zurückfindet, ist äußerst gering. Österreichweit werden nicht einmal 5% der Diebstähle aufgeklärt.

Insel der Seligen dürfte das Burgenland sein: Hier reduzierten sich die Diebstähle um fast 12%, die Aufklärungsquote beträgt mehr als 17%.

31% mehr tote Radfahrer

Die Anzahl der getöteten Fahrradfahrer ging in den letzten Jahren kontinuierlich zurück – nur um im Jahr 2011 wieder in die Höhe zu schießen. 42 Menschen kamen beim Radeln ums Leben, die meisten davon verunfallten durch eigenes Fehlverhalten. Auch bei den Unfällen ohne Todesfolge gab es ein trauriges Plus von 18%.

Nichtsdestotrotz sollte Sie das nicht vom Fahrradfahren abhalten, überwiegen im Endeffekt doch die Vorteile. So billig, verhältnismäßig schnell und sportlich kommen Sie auf anderem Wege nicht an Ihr Ziel!