Zurich Connect Österreich
Wien, 5. April 2016
Bereits zum zwölften Mal in Folge übertrifft Zurich das Marktwachstum in der Schaden-Unfallversicherung und wächst auch in der Lebensversicherung überdurchschnittlich. 2015 erhielt Zurich erneut zahlreiche Auszeichnungen für Produkte und Services. 2016 wird der Innovationskurs fortgesetzt.

Die Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft (Zurich) konnte im Jahr 2015 die Prämieneinnahmen (verrechnete Bruttoprämien) sowohl im Schaden-Unfall-Bereich als auch im Bereich der Lebensversicherungen um insgesamt 2 Prozent steigern. „Angesichts der schwierigen Marktbedingungen und des anhaltenden Niedrigzinsumfelds sind wir mit dem Ergebnis zufrieden“, konstatiert Dr. Gerhard Matschnig, Vorsitzender des Vorstandes von Zurich Österreich. „Besonders freut mich, dass wir im Jahr 2015 zum wiederholten Mal sehr viele Auszeichnungen erhalten haben. Das bestätigt unseren Kurs und die Investitionen in unsere Serviceleistungen.“


Prämienentwicklung der Schaden-Unfall-Versicherung positiv

Der Bereich Schaden-Unfall schloss mit Bruttoprämieneinnahmen (direkt) von 473,1 Millionen Euro ab, einem Plus von 2,7 Prozent und damit über dem Marktdurchschnitt (+ 2,5 Prozent¹). Das Wachstum resultierte größtenteils aus dem Nicht-Kfz-Geschäft, das um 3,4 Prozent wuchs. Bei der Sparte Kfz lagen die Prämieneinnahmen um 1,8 Prozent über dem Vorjahr.

Entwicklung in der Lebensversicherung deutlich besser als jene des Marktes

In der Lebensversicherung verzeichnete Zurich ebenfalls ein positives Ergebnis. Mit einem Prämien-Plus von 1,6 Prozent übertraf Zurich das Marktwachstum von 0,2 Prozent² um das Achtfache. Insbesondere die fondsgebundene Lebensversicherung trug zum Wachstum der laufenden Prämieneinnahmen bei.

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

Der Gesamtschadenaufwand vor Rückversicherung sank im Jahr 2015 trotz höheren Aufwendungen aus Unwetterschäden vor allem aufgrund einer geringeren Belastung aus Großschäden insgesamt um 7,9 Millionen Euro oder 2,4 Prozent auf 318,8 Millionen Euro. Die Provisionen erhöhten sich um 3,4 Millionen Euro, die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb stiegen um 8,6 Millionen Euro. Die Combined Ratio (kombinierte Schaden-Kosten Quote) verbesserte sich entsprechend der Schadenentwicklung um 2,9 Prozentpunkte auf 96,3 Prozent. Das versicherungstechnische Ergebnis nach Zuteilung zur Schwankungsrückstellung verringerte sich über beide Segmente um 5,0 Millionen Euro. Das Nettofinanzergebnis (exklusive fondsgebundene Lebensversicherung) blieb über beide Abteilungen im Wesentlichen aufgrund der Erträge aus Liegenschaften stabil auf dem Niveau des Vorjahres. Somit konnte ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 21,1 Millionen Euro erzielt werden.

Kapitalstärke übersteigt Solvency II-Anforderungen

Sowohl nach Solvency I als auch nach Solvency II verfügt Zurich über eine sehr gute Kapitalausstattung. Bei beiden Kennzahlen liegt das Unternehmen deutlich über den gesetzlichen Anforderungen. Mag. Silvia Emrich, Vorstandsmitglied und verantwortlich für Finanzen und Risikomanagement: „Kapitalstärke gibt Sicherheit und Vertrauen und ist eine wichtige Basis für Innovation. Um diese Finanzstärke langfristig zu gewährleisten, ist ein gut funktionierendes Risikomanagement heutzutage eine Grundvoraussetzung. Nur durch eine vorausschauende risikobasierte Steuerung lässt sich nachhaltig profitables Wachstum und dauerhafter unternehmerischer Erfolg sichern. Unser Risikomanagement wurde deshalb darauf ausgerichtet, eine 360-Grad Sicht auf die Risikosituation des Unternehmens zu gewährleisten und in alle wichtigen Geschäftsentscheidungen mit einfließen zu lassen.“

2016: Weiterhin auf Innovationskurs

Im Jahr 2016 arbeitet Zurich an der Weiterentwicklung des Angebotes für Kundinnen und Kunden. „Wir beschäftigen uns intensiv mit Zukunftstrends und den Auswirkungen, die diese auf das Kaufverhalten haben werden. Durch digitalisierte Services und das Internet ändern sich die Kundenerwartungen und es entstehen neue Bedürfnisse. Wir wollen ganz vorne mit dabei sein, wenn es darum geht, die Kundinnen und Kunden von morgen anzusprechen und optimal zu servicieren“, erklärt Gerhard Matschnig. Um bei Innovationen Maßstäbe zu setzen, werden in interdisziplinären Teams Trends evaluiert und neue Ideen für Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle gefördert. Ein Ergebnis dieses Prozesses ist die Vereinfachung der Vorschadenbegutachtung: Mit der neuen Funktion „Kfz-Besichtigung“ in der Zurich-Applikation „zApp“ können Zurich Kundinnen und Kunden ihre Fahrzeuge ab sofort mit dem Smartphone selbst fotografieren und so eventuelle Vorschäden dokumentieren. Eine weitere Service-Innovation wird im April vorgestellt: Mittels personalisiertem Video werden die Erstinformationen bei einem Kfz-Schadensfall spielerisch und modern vermittelt. „Wir werden den Kurs fortsetzen und auch 2016 Maßstäbe bei Produkten, Services und Innovationen setzen“, so Gerhard Matschnig.

2015: Zahlreiche Auszeichnungen für Produkte, Services und Innovationen

In der abgeschlossenen Geschäftsperiode wurde die Innovationskraft von Zurich durch verschiedene Auszeichnungen bestätigt.

Beim erstmals vergebenen „Insurance Innovation Award“ belegte Zurich mit dem neu vorgestellten Schadentracking den ersten Platz. Dieses bietet Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, auf dem Online-Portal „Meine Zurich“ Schadensfälle zu melden und Einsicht in den Bearbeitungsstatus zu nehmen. Beim Servicetest für Versicherungen, umgesetzt durch Telemark Marketing, schnitt Zurich beim telefonischen Service als Nummer Eins ab.

Zurichs Produkte waren zudem bei zahlreichen Vergleichen top platziert: etwa von ÖGVS – Gesellschaft für Verbraucherstudien für die Rechtsschutzversicherung (Platz 1 für Zurich in den Kategorien Tarife und Transparenz & Komfort) und die Haushaltsversicherung (Gesamtsieger Zurich Connect). Mit der klassischen Lebensversicherung erreichte Zurich im Ranking des Magazins AssCompact den ersten Platz, während Morgen&Morgen die Berufsunfähigkeitsversicherung wiederholt mit fünf Sternen bewertete.

Weitere Auszeichnungen erhielt das Unternehmen von Great Place to Work (einziger Versicherer unter den Top 5), der Tageszeitung „Der Standard“ mit einer Jahres-Etat-Maus für die beste Online-Kampagne, der Stadt Wien mit einer ÖKO-Profit Auszeichnung für Nachhaltigkeit sowie von Branchenmedien für seine Produkte und Services.

¹lt. Prognose des Versicherungsverbandes Österreich vom 25.2.2016
²lt. Prognose des Versicherungsverbandes Österreich vom 25.2.2016

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