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Weil Skifahrn is des leiwandste...

So kommen Sie nach dem Urlaub ohne Gips nach Hause

Eben noch hinter dem Schreibtisch und ein paar Stunden später schon auf der Piste? So lassen Verletzungen oft nicht lange auf sich warten. Damit Sie aus dem Skiurlaub nur schöne Erinnerungen mit nach Hause bringen haben wir die wichtigsten Ratschläge für Sie zusammengefasst.

1. Den Körper auf die sportliche Anstrengung vorbereiten

Beginnen Sie mindestens sechs Wochen vor dem Urlaub mit etwas Kraft-, Koordinations- und Ausdauertraining. Wichtig ist, dass Sie die Beine und den Rücken besonders gut und ausgiebig trainieren, denn hier werden beim Skifahren und Snowboarden die meisten Muskeln beansprucht. Wählen Sie Sportarten, die von den Bewegungsabläufen her den Wintersportarten am ähnlichsten sind: Nordic Walking, Inline Skating, Schwimmen oder Fahrradfahren. Für die Steigerung des Reaktionsvermögens und der Balance eignen sich Tanzen, Federball oder Tischtennis.

2. Die richtige Ausrüstung in den (Ski-)Koffer packen

Selbst wenn Sie Ihren Urlaub dort verbringen, wo sich die VIPs tümmeln, sollte Ihr Outfit nicht nur modisch, sondern auch bequem und funktionell sein. Tragen Sie mehrere Kleidungsstücke übereinander und verwenden Sie eine gute Skibrille mit großem Sichtfeld. Ihre Ski oder Ihr Snowboard sollten Sie mitsamt den Bindungen einmal jährlich von einem Fachmann überprüfen lassen. Schaffen Sie sich bei der Gelegenheit auch gleich einen Helm an: Für Minderjährige bis zum vollendeten 15. Lebensjahr besteht auf der Piste Helmpflicht.

3. Feuern Sie Ihre Muskeln an

Sich ohne Aufwärmen auf die Skipiste zu stürzen lohnt sich nicht: Darauf folgt oft eine Verletzung, die das Vergnügen wieder kürzt. Wärmen Sie sich etwa zehn Minuten lang auf, dann kann Ihre Muskulatur schneller reagieren und Ihr Auftritt wird um einiges lockerer. Dieser Effekt geht nach kurzer Auskühlung aber wieder verloren, wiederholen Sie Ihre Übungen also auch nach jeder Liftfahrt. Sie können z.B. am Stand laufen (mit den Skischuhen an den Füßen ist das sicher anstrengend genug) oder Kniebeugen machen.

4. Pistenengerl statt Pistensau

Sie müssen es nicht gleich übertreiben: Legen Sie oft Pausen ein, denn wenn Sie übermüdet sind, steigt Ihr Unfallrisiko. Interessanterweise passieren die meisten Unfälle am dritten Tag des Skivergnügens - eine gute Gelegenheit, sich einen halben Tag Urlaub vom Urlaub zu gönnen. Beachten Sie auch die wichtigsten Pistenregeln:

  • Schauen Sie vor dem Losfahren immer nach oben.
  • Verlassen Sie die gesicherten Piste nicht.
  • Bleiben Sie nur an übersichtlichen Stellen stehen.
  • Geben Sie langsameren Skifahrern den Vorrang.
  • Gehen Sie nach dem 3. Punsch nicht mehr auf die Piste - Alkohol verringert die Reaktionsfähigkeit und führt zu grober Selbstüberschätzung.

5. Relax!

Fangen Sie mit der Entspannung am besten gleich bei der letzten Abfahrt an. Suchen Sie sich eine gemütliche Strecke aus, die Sie ohne großen Krafteinsatz hinabfahren. Lockern Sie Ihre Muskeln, indem Sie nach dem Skitag erneut dehnen - bestenfalls 15 bis 30 Minuten vor dem Duschen, wenn möglich in der Sauna.

Wenn trotzdem etwas passiert...

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