Rodeln unter den Top 3!
Rodeln ist billiger und einfacher als Snowboarden oder Skifahren – aber ungünstiger für die Gesundheit. Es passieren zwar weniger Unfälle – rund 2.500 pro Jahr – doch diese sind weitaus dramatischer. Schwere Kopf- und Brustkorbverletzungen sind keine Seltenheit. Ordnet man Sportverletzungen von Kindern nach der Unfallschwere stehen Rodelverletzungen gar an dritter Stelle!
So machen Sie Rodeln kindersicher
Das Gelände sollte lieber etwas flacher als zu steil sein. Erst wenn Sie merken, dass Ihr Kind die Rodel oder den Bob gut im Griff hat, sollten Sie sich auf schnellere Pisten trauen. Weiters sollten Sie ausreichend breite Strecken bevorzugen. Enge Waldwege scheiden demnach aus, vor allem, weil sich dort zu viele Hindernisse (Bäume!) oder Gefahrenstellen (Straßenkreuzungen) finden. Das i-Tüpfelchen ist eine Piste ohne Eisschicht, da auf dieser Bremskrallen von Bobs nicht so gut wirken.
Achten Sie bei dem Gerät auf gute Qualität, z.B. auf das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit. Bobs sollten mit zwei Bremskrallen aus Metall ausgestattet sein, die auch nur mit einer Hand betätigt werden können. Ein tiefer Schwerpunkt, also ein niedriger Sitz, ist von Vorteil. Ein Schihelm (notfalls auch ein Fahrradhelm) schützt den Kopf.
Die richtige Sitzposition ist aufrecht, mit leicht nach hinten geneigtem Oberkörper. Erlauben Sie Ihrem Kind auf keinen Fall, auf dem Bauch mit dem Kopf voran zu rodeln.
Ihr Kind sollte die Piste immer in Fahrtrichtung verlassen und am Rand wieder hinaufstapfen.
Vor finanziellen Unfallfolgen geschützt
Die gesetzliche Unfallversicherung schützt Ihr Kind nur auf dem Weg zur und in der Schule. Kinder vor Schulantritt sind nicht
versichert. Sorgen Sie rechtzeitig mit einer Kinderunfallversicherung vor und schützen Sie sich so vor unerwarteten
finanziellen Engpässen.
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