Schluss mit der Sucht
So halten Sie den Vorsatz des Nichtrauchens durch
Gehören Sie auch zu jenen, die zu Silvester ihre letzte Zigarette geraucht haben?
Mit der Entscheidung für ein rauchfreies Leben tun Sie Ihrem Körper etwas Gutes: Bereits 20 Minuten
nach dem letzten Zug sinkt Ihr Blutdruck und nach 10 Jahren hat sich Ihr Risiko,
an Lungenkrebs zu erkranken, halbiert.
Wie Sie die Sucht besiegen
- Schreiben Sie eine Liste mit Gründen, warum Sie mit dem Rauchen aufhören möchten und werfen Sie ab und zu einen Blick darauf, um sich das Ziel vor Augen zu halten.
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Machen Sie sich auch klar, warum und wann Sie überhaupt zur Zigarette greifen: Ist es der
Stress, die Gesellschaft, Langeweile? Am besten führen Sie ein paar Tage oder Wochen lang ein
Rauchertagebuch. Sobald Sie erkannt haben, was Sie zum Rauchen verleitet, können Sie darauf reagieren und die Situation entweder meiden oder anders kompensieren, zum Beispiel mit Ausdauersport.
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Verbannen Sie alles, was mit dem Rauchen zu tun hat: Räumen Sie restliche Glimmstängel,
Aschenbecher und auch Feuerzeuge weg. Befreien Sie Ihre Wohnung vom Zigarettengeruch indem Sie ausgiebig lüften, Vorhänge und Tischdecken waschen und Polstermöbel reinigen.
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Verkünden Sie Ihr Vorhaben offiziell, so können rauchende Kollegen oder Freunde Rücksicht nehmen und Nichtraucher Sie unterstützen.
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Holen Sie das gute alte Sparschwein aus dem Kasten und werfen Sie regelmäßig das
Geld ein, das Sie sonst für Zigaretten ausgeben würden. Wenn Sie früher täglich eine Packung
geraucht haben, können Sie sich schon nach einem Jahr als Nichtraucher einen schönen Urlaub um
1.400 Euro leisten. Auch die Prämien der
Risiko-Lebensversicherung sind für Nichtraucher günstiger.
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Kompensieren Sie die Lust auf Zigaretten nicht mit Süßigkeiten: Rauchen erhöht den Energieverbrauch des Körpers und dämpft den Appetit. Als Nichtraucher schmeckt das Essen noch dazu besser, da ist es kein Wunder, dass viele nach dem Rauchen zunehmen. Trinken Sie stattdessen Wasser oder kauen Sie Kaugummi.
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Wenn Sie das Verlangen überkommt: Lenken Sie sich ab, trinken Sie einen Schluck Wasser, putzen Sie Ihre Zähne oder sehen Sie sich Bilder von Raucherlungen an. Nach maximal zehn Minuten ist es überstanden.
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Das Verlangen war zu groß? Akzeptieren Sie den Rückfall, nehmen Sie aber nicht bereits abgelegte Verhaltensmuster wieder auf. Überlegen Sie, warum diese eine Zigarette jetzt unbedingt sein musste und schmieden Sie einen Plan, wie Sie in Zukunft mit dieser Situation umgehen.
Hilfe zum Ortstarif
Das Rauchertelefon ist eine Kooperation der Sozialversicherungsträger und der Bundesländer.
Hier werden Sie von Experten beraten und können mit ihnen eine Strategie für Ihre rauchfreie Zukunft
ausarbeiten. Unter der Telefonnummer 0810 810 013 ist von Montag bis Freitag zwischen 13.00 und 18.00 Uhr
immer jemand für Sie da, der Ihre Fragen zum Thema Rauchen und Nichtrauchen beantworten kann.
Medikamentöse Unterstützung
Hilfsmittel wie Nikotinpflaster, -kaugummi, -lutschtablette, -nasalspray oder Inhalator können Sie bei
Ihrem Vorhaben, Nichtraucher zu werden, wirksam unterstützen. Wenden Sie sich hierfür an Ihren Arzt, er kann Ihnen – falls nötig – auch verschreibungspflichtige Medikamente geben.
Tests und Software zur Raucherentwöhnung