Versicherungen >
Unfall >
Rund um Freizeit > Radfahren - Sicherheitstipps
Als Radfahrer haben Sie gegenüber Kraftfahrzeugen oft das Nachsehen.
Leider kann man sich nicht immer darauf verlassen, dass die Autolenker
Rücksicht nehmen. Leisten Sie lieber selbst einen Beitrag zu Ihrer
Sicherheit:
- Geben Sie deutliche Handzeichen, fahren Sie geradlinig und berechenbar.
Bleiben Sie auf Ihrer Spur und fahren Sie nicht in Parklücken, um Autos vorbeizulassen -
beim Herausfahren könnte es zu einer Kollision kommen.
- Passen Sie vor allem im Kreuzungsbereich auf, hier passieren die meisten Unfälle.
Fahrradfahrer sind für Autolenker leider oft unsichtbar.
- Halten Sie einen Sicherheitsabstand von mindestens einem Meter zu parkenden
Autos und Randsteinen.
- Bei Straßenbahnschienen besteht erhöhte Sturzgefahr, besonders wenn diese nass und rutschig sind.
- Schalten Sie das Licht spätestens dann ein, wenn die Straßenbeleuchtung brennt.
- Fahren Sie bei Nässe langsamer und vermeiden Sie Vollbremsungen. Besondere Vorsicht sollten
Sie bei Laub, glatten Straßenbelägen und Fahrbahnmarkierungen walten lassen.
- Bei Schnee und Eis sollten Sie den Reifendruck und Ihre Geschwindigkeit reduzieren und nur
die Hinterbremse verwenden. Bei ungeräumten Radwegen weichen Sie besser auf die Fahrbahn aus.
- Konzentrieren Sie sich voll und ganz aufs Radeln, hören Sie also nicht Musik und telefonieren
Sie auch nicht.
- Sorgen Sie mit einer Privathaftpflichtversicherung,
die bei der Haushaltsversicherung von Zurich Connect automatisch dabei ist, vor: Nur sie schützt
Sie vor Schadenersatzforderungen, wenn Sie mit dem Fahrrad einen Schaden verursacht haben.
- Wenn Sie mit dem Rad in der Freizeit einen Unfall haben, ist dieser durch die gesetzliche
Unfallversicherung nicht gedeckt. Eine private
Unfallversicherung schützt Sie vor den finanziellen Folgen.
Sicherheitstipps für das Abstellen von Fahrrädern
In Österreich werden jährlich rund 25.000 Fahrräder gestohlen. Die Chance, es
wieder zurück zu bekommen oder den Dieb zu erwischen, ist laut dem Kuratorium für Verkehrssicherheit
äußerst gering: Die Aufklärungsquote liegt nur bei 5%.
- Benutzen Sie möglichst stabile Fahrradschlösser, am besten
ein Bügelschloss aus gehärtetem Stahl mit einem Rohrdurchmesser von mindestens 19 Millimetern.
Auch Panzerkabelschlösser bieten ausreichend Schutz vor Diebstahl. Zahlen-, Spiral- oder
Speichenschlösser stellen für Fahrraddiebe kein allzu großes Hindernis dar. Im Idealfall
verwenden Sie mehr als ein Schloss, denn je länger es dauert, Ihr Fahrrad zu stehlen, desto
unattraktiver ist es.
- Verbinden Sie beim Abschließen immer den Fahrradrahmen mit einem festen Gegenstand.
Hängen Sie auf keinen Fall nur das Vorderrad an, denn es kann einfach und schnell gelöst werden.
- Stellen Sie das Fahrrad an einem belebten und gut beleuchteten Ort ab.
- Notieren Sie sich die Rahmennummer und bewahren Sie den Zettel gemeinsam mit einem
Foto und einer Beschreibung Ihres Fahrrads auf. Außerdem empfehlenswert: Lassen Sie Ihr Rad
bei der Exekutive kostenlos codieren. Da Räder oft nicht gestohlen, sondern nur unbefugt benutzt
und irgendwo abgestellt werden, haben Sie dank der Codierung gute Chancen, es wieder zu bekommen.
- Verwenden Sie für längere Abstellzeiten nicht Ihr teures Mountainbike, sondern ein
billiges Zweitrad.
- Um auf Nummer sicher zu gehen können Sie auch eine Fahrrad-Diebstahlversicherung abschließen. Diese
brauchen Sie nicht, wenn das Rad zum Beispiel aus dem versperrten Kellerabteil im Haus
gestohlen wird - hier ist es im Rahmen der Haushaltsversicherung mitversichert.
Mit Versicherungen vorsorgen