Joggen im Winter
Laufen Sie der Erkältung und dem Winterspeck davon
Im Frühling zu gatschig, im Sommer zu heiß, im Herbst zu stürmisch: Na dann laufen Sie doch im Winter! Mit der richtigen Vorbereitung und Wahl der Bekleidung fallen dem inneren Schweinehund auch bei Minusgraden keine Ausreden ein.
Die richtige Bekleidung
- Wählen Sie wasserdichte Schuhe mit einer rutschfesten Sohle.
- Tauschen Sie die schlabberige Jogginghose gegen eine enge Tight. Sie transportiert den Schweiß nach außen und sorgt dafür, dass die Haut trocken bleibt.
- Schützen Sie Ihren Oberkörper mit dem Zwiebelprinzip vor der Kälte: Unterhemd, Shirt sowie wind- und regendichte Jacke mit Kragen.
- Wichtig sind auch dünne Handschuhe oder Fäustlinge und eine Kopfbedeckung.
- Ziehen Sie sich aber nicht zu warm an - in den ersten Minuten des Laufes dürfen Sie ruhig ein wenig frösteln.
- Besorgen Sie sich außerdem Reflektoren oder eine Stirnlampe, falls Sie im Dunkeln laufen und/oder Ihre Kleidung nichts Reflektierendes an sich hat.
Während des Laufs
- Wärmen Sie sich gründlich auf.
- Windig? Dann sollten Sie in der ersten Hälfte gegen den Wind laufen und sich auf dem Rückweg vom Rückenwind antreiben lassen.
- Wählen Sie eine Laufstrecke, die Sie schon kennen, da die Sichtverhältnisse um diese Jahreszeit oft schlechter sind.
- Überanstrengen Sie sich nicht: Im Winter geht es hautpsächlich darum, die Grundfitness zu halten. Laufen Sie also mit einem etwas niedrigeren Puls als normalerweise.
- Atmen Sie, sofern es Ihnen möglich ist, durch die Nase ein. Alternativ können Sie sich ein Tuch oder einen Schal vor den Mund binden.
- Vergessen Sie nicht aufs Trinken, auch wenn Sie im Winter nicht so stark schwitzen.
Nach der Joggingrunde
- Verlegen Sie Ihre Dehnübungen ins Hausinnere, wo Sie zuallererst Ihr Laufgewand gegen trockene Kleidung tauschen.
- Nasse Schuhe stopfen Sie am besten mit Zeitungspapier aus und stellen sie an die frische Luft. Später können Sie die Sportschuhe bei Raumtemperatur ohne Papier fertig trocknen lassen.
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