Versicherungen Spartipps Kundenservice Kunden werben Kunden Über uns  
 
Auto
Motorrad
Fahrrad
Haushalt
Eigenheim
Kfz-Rechtsschutz
Unfall
    Berechnen
    Produktdetails
    Frauen
    Familie & Kinder
    Rund um Freizeit
Kamera
Laptop
  Leben
Versicherungen > Unfall > Rund um Freizeit > Evas Kolumne

Evas Kolumne

Mit dem Rücken zur Wand

Evas Kolumne Im Juli urlaubten meine Schwester, ihr Freund und meine zwei kleinen Nichten in Italien auf einem Camping Platz. Sie hatten die etwas bequemere Variante – Mobilheim statt Zelt – gewählt und luden mich ein, die letzten paar Urlaubstage mit ihnen zu verbringen. Sommer, Sonne, Strand? Ich bin dabei!

Ewig und 9 Stunden

So machte ich mich frühmorgens auf den Weg nach Italien. Nach einer Fahrt mit U-Bahn, Zug und IC-Bus, die ewig und 9 Stunden dauerte, kam ich endlich in Venedig an. Beim Aussteigen aus dem Bus traf mich schon fast ein Hitzeschlag. Sightseeing in der Hauptstadt von Venetien absolvierte ich im Eiltempo von nur zwei Stunden. Geschätzter Schweißverlust in dieser Zeit: 5 Liter.

Mehr als 30°C im Schlafzimmer

Nachdem ich dann eine Viertelstunde in der prallen Sonne auf die falsche Fähre gewartet hatte, ging es endlich ab in Richtung Camping-Platz. Dort teilte man mir gleich die guten Nachrichten mit: In dem Mobilheim gibt es keine Klimaanlage. Schlafen bei mehr als 30°C, wer möchte das nicht? Dunkle Gewitterwolken im Norden ließen mich aber auf eine Abkühlung hoffen.

Cool! Oder doch uncool?

Die Hoffnung erfüllte sich leider nicht so schnell, zuerst musste ich noch ein paar Schweißausbrüche im Bett überstehen. Schließlich weckte mich ein Gewitter samt heftigem Sturm. „Cool!“, dachte ich und starrte gebannt aus dem Fenster. RUMMS! Und schon knallte ein Ast gegen das Fenster. „Uncool!“, fand ich dann und fürchtete mich ein wenig. Ich zweifelte nämlich an der Stabilität des Mobilheims. Leise öffnete ich die Zimmertür und tapste auf Zehenspitzen ins Wohn-/Esszimmer (ich teilte das Zimmer mit einer meiner Nichten). Ganz vorsichtig schloss ich die Tür, drehte mich um und hätte mit einem Schrei fast den ganzen Camping-Platz aufgeweckt: Meine Schwester stand wie aus dem Nichts plötzlich vor mir!

Mutterinstinkte

Sie hatte gerade noch paar Sachen von der Terrasse hereingeholt (noch rechtzeitig bevor sich der Tisch fliegenderweise verabschiedete). Ihr Mutterinstinkt hatte sie pünktlich daran erinnert. Auf die Frage ihres Freundes – „Tröpfelt’s?“ – dachte sie nämlich sofort an den „Buggy!“, der draußen auf der Terrasse stand und nicht nass werden sollte.

Angst vor instabilen Wänden

Da im Freien nun alles gesichert war, legte ich mich wieder zurück ins Bett. Mit dem Rücken zur Außenwand – geschützt vor Ästen, von denen ich befürchtete, sie könnten die Wand des Mobilheims durchschlagen.

Keine Todes-, nur Baumopfer

Am nächsten Tag waren – zu meiner Verwunderung – keine Todesopfer zu vermelden. Es lagen nur wenige wirklich meterlange Äste am Boden. Was mich aber am meisten erstaunte: Meine Nichten hatten von dem Höllenlärm und der Weltuntergangsstimmung gar nichts mitbekommen!

Kommentare unserer Leser

Name Kommentar
Franz Weinhofer Bergwanderung in Südtirol, der Heimat meiner Frau. Als wir uns dem Gipfel näherten, hatten wir plötzlich ein komisches Gefühl. Es war auf einmal so still, kein Vogelgezwitscher, keine Insekten, Windstille - fast, als wären wir allein auf der Welt. Oben angekommen, war alles klar: von drüben zog eine massive Gewitter-Wolkenwand auf, einzelne Blitze zuckten, fernes Donnerrollen kam dazu. Nix wie runter! Unterwegs holte uns das Unwetter ein, es goss wie aus Kübeln, dazu ununterbrochen Blitz und Donner. Als sich dann auch noch unsere Haare sträubten von statischer Elektrizität, dachten wir, unser letztes Stündlein hätte geschlagen. Zum Glück hatten wir gleich darauf die Waldgrenze erreicht und die Blitze suchten sich andere Opfer. Noch mal davongekommen!

Schon einmal ein Gewitter erlebt, das Ihnen Angst eingejagt hat? Geben Sie Ihren Kommentar ab!


Daten zur Person:
  *
  *
Ihr Kommentar:
*
  Absenden

Mehr Informationen


Das könnte Sie auch interessieren



Weiterempfehlen
share on facebook