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Backe, backe Kuchen
Kindersicherheit in der Küche
Schon der Inhalt einer heißen Tasse Tee genügt, um 30% der Hautoberfläche von Kleinkindern zu
verbrühen und eine lebensgefährliche Situation entstehen zu lassen. Sie müssen Ihr Kind aber
nicht aus der Küche verbannen, um es vor Verbrennungen, Vergiftungen oder sonstigen Verletzungen
zu schützen.
Leitfaden für eine kindersichere Küche
- Schutzvorrichtungen für Ihren alten Herd:
Damit Ihr Kind den Herd nicht einschalten, darauf greifen oder Töpfe herunterreißen kann
gibt es eigene Herdschutzgitter. Je nach dem momentanen
Bedarf sperren sie entweder die Bedienungselemente oder schützen vor den heißen Herdplatten.
Ansonsten können Sie Ihr Kind auch vor Verbrennungen bewahren, indem Sie nur auf den hinteren
Platten kochen und Stiele nach hinten drehen. Lassen Sie Ihre Tochter oder Ihren Sohn einmal
auf die noch lauwarme Herdplatte greifen, um die Gefahr im wahrsten Sinne des Wortes
begreifbar zu machen.
- Beim Ankauf eines neuen Herdes:
Achten Sie beim Neukauf auf Funktionen wie Inbetriebnahmesperren, Verriegelungsschalter für
die Backofentür, versenkbare Bedienungselemente oder Topferkennung (Induktionsherd).
- Messer, Gabel, Schere, Licht, sind für kleine Kinder nicht:
Für Ihre Bestecklade können Sie eine Sicherheitssperre anschaffen. Messerhalter sollten Sie außer Reichweite verwahren.
- Scharfe Putz- und Lebensmittel:
Dass Chemikalien nicht in Kinderhände gehören, ist den meisten klar, doch aufgepasst werden muss auch bei Alkohol und scharfen Gewürzen. Kindersichere Verschlüsse halten oft nicht das, was sie versprechen, daher sollten Sie diese Produkte unerreichbar aufbewahren.
- Elektrische Geräte:
Schalten Sie die elektrischen Hilfsmittel immer ganz aus und ziehen Sie den Stecker, damit Ihr Kind z.B. die Brotschneidemaschine nicht versehentlich einschalten kann. Das Kabel sollten Sie ordentlich verstauen.
- Pimp my Steckdose:
Im Fachhandel können Sie Steckdosenschutz
kaufen, durch den Ihr Kind vor Stromunfällen geschützt ist.
- Deko am Esstisch:
Sparen Sie sich die Tischdecke, da Kinder damit leicht das Gedeck zu Fall bringen können.
- Stolperfallen reduzieren:
Die Tür der Geschirrspülmaschine oder des Ofen gehört immer geschlossen, Teppiche und auch Badematten sollten rutschfest sein.
- Tabuzone:
Machen Sie dem Nachwuchs klar, dass die Küche kein Spielzimmer ist, Herumrennen und Toben ist
hier tabu. Alternativ können Sie – falls die Küche groß genug ist – einen abgegrenzten
Spielbereich schaffen.
- Für zukünftige Haubenköche:
Lassen Sie sich beim Kochen von Ihrem Kind helfen. Beim Umrühren von Kuchenteig kann nicht viel
schief gehen (zumindest was das Verletzungsrisiko betrifft).
Wenn trotz aller Vorsicht was passiert
Vor den Folgekosten eines Unfalls in der Küche schützt Ihr Kind nur eine private Unfallversicherung.
Die gibt es für Ihren Nachwuchs schon ab
€ 4,38 monatlich
(Versicherungssumme € 100.000, 10 Jahre Laufzeit, Online-Abschluss).
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