8 Wege um das Immunsystem zu stärken
Kaum ist das Wetter wieder kälter und feuchter hört man auch schon alle um sich herum niesen und
schnäuzen. Vor diesen Virenschleudern können Sie sich schützen und müssen dafür nicht einmal in
die Apotheke. Die einfachsten Tipps für gestärkte Abwehrkräfte helfen oft am besten, und diese
haben wir für Sie gesammelt:
- Ein Apfel am Tag, mit dem Doktor keine Plag'
Solange Sie mit der Nahrung genügend Vitamin C aufnehmen brauchen Sie keine zusätzlichen
Vitaminpräparate. Überschüssiges Vitamin C wird nämlich nicht gespeichert, sondern
ausgeschieden. Achten Sie einfach darauf, ausreichend Gemüse und Obst zu essen,
zum Beispiel Brokkoli, Kohl, Paprika, Kiwi, Beeren oder Zitrusfrüchte. Zitronensaft
sollten Sie nur kalt oder lauwarm genießen, denn Vitamin C ist sehr hitzeempfindlich.
Auch Ihr Magen liefert einen wichtigen Beitrag zu Ihrer Gesundheit, stärken Sie mit
Ballaststoffen, probiotischen Jogurts oder Sauerkraut die Darmflora.
- Lieber feuchtfröhlich als trocken krank
Diesen Merksatz sollten Sie sich in Bezug auf die Raumluft zu Herzen nehmen. Damit Haut
und Schleimhäute eindringende Mikroorganismen optimal bekämpfen können müssen sie
ausreichend befeuchtet sein. Gerade in beheizten Räumen ist die Luft oft viel zu trocken,
was Sie anfälliger für Viren macht. Es gibt drei einfache Gegenmaßnahmen: viel trinken
(am besten Wasser oder ungesüßte Tees, kein Alkohol), häufig lüften und einen Zimmerbrunnen
aufstellen oder nasse Tücher aufhängen. Um die Ansteckungsgefahr zu verringern sollten Sie
auf die Klimaanlage verzichten, denn durch sie werden Viren überall verteilt.
- Kalt, warm, kalt, warm, kalt, warm, kalt, warm, kalt, warm, kalt,...
Es kostet Überwindung, bringt aber nicht nur Ihrem Immunsystem, sondern auch der Schönheit
etwas: abwechselnd warm und kalt abduschen (und immer mit einem kalten Schauer aufhören).
Als netter Nebeneffekt werden dabei Orangenhaut und Krampfadern bekämpft. Wer es mag, kann
auch in die Sauna gehen oder barfuß durch den Schnee laufen. Bevor Sie Letzteres
ausprobieren, sollten Sie Ihre Füße ordentlich aufwärmen und dann auch nur kurz laufen.
Die Füße sollten generell warm sein – eine gute Gelegenheit, dicke selbst gestrickte
Omasocken wieder herauszukramen.
- Relax!
Stress schwächt Ihre Abwehrkräfte. Planen Sie, wenn er unvermeidlich ist, wenigstens am
Abend etwas Entspannung ein, zum Beispiel mit einem Vollbad statt einer spannenden CSI-Folge.
Ausreichend Schlaf ist Pflicht. Es werden zwar häufig acht Stunden Schlaf als das Idealmaß
propagiert, doch es ist auch völlig normal, wenn Sie zehn oder nur sechs Stunden benötigen,
und danach sollten Sie sich richten.
- Sport be-, aber nicht übertreiben
Zwei bis dreimal die Woche Sport im Freien tut Ihrem Körper gut, vorausgesetzt Sie achten
auf entsprechende Kleidung und bleiben nachher nicht verschwitzt in der Kälte stehen.
Sobald Sie Ihren Körper überfordern werden Sie wieder anfälliger für Erkältungen.
- Statt den Muskeln auch einmal die Abwehrkräfte trainieren
Geben Sie Ihrem Immunsystem eine Chance und bekämpfen Sie nicht jeden kleinen Schnupfen
oder Kopfweh mit Medikamenten. So lernt Ihr Körper eine eigene Infektabwehr aufzubauen
und Sie sind in Zukunft besser geschützt. Drei bis vier Erkältungen im Jahr sind
trotzdem ganz normal.
- Nicht nur sauber, sondern rein
Gerade dann, wenn alle um Sie herum verkühlt sind, sollten Sie sich öfter die Hände waschen.
Über Türklinken werden mehr Krankheiten übertragen, als Sie denken. Kuscheln und Küssen ist
erlaubt und sogar erwünscht, es stärkt die Abwehrkräfte.
- Ein kleiner Pieks gegen die Grippe
Die Grippeimpfung schützt Sie vor der richtigen Grippe, nicht vor grippalen Infekten,
weswegen Sie trotzdem eine Erkältung bekommen können. Die echte Grippe kann tödlich
verlaufen und besonders alte und kranke Leute sowie Menschen mit viel Kontakt zu Kranken
sollten sich mit Hilfe der Impfung schützen. Junge und gesunde Menschen sollten sich mit
Rücksicht auf andere impfen lassen, denn sie übertragen oft die Influenza, selbst wenn sie
selber nicht daran erkranken. Die Impfung muss jährlich im Herbst wiederholt werden, da
sich die Viren ständig verändern.
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