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Evas Kolumne

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Evas Kolumne
Na, konnten Sie’s entziffern? Der Titel meiner heutigen Kolumne wurde verschlüsselt, mit einer simplen Geheimschrift. Mein Tipp: Ich habe dafür nur das Alphabet verwendet und bestimmte Buchstaben vertauscht…

Geheimschriften sind nicht von gestern

Das Micky Maus Magazin hat meine Kindheit geprägt. Das schlaue Buch von Tick, Trick und Track hatte so einige nützliche Tipps auf Lager, z.B. wie man um die Ecke schauen oder geheime Botschaften übermitteln kann. Zur Anwendung kam es in meinem Fall jedoch nie. Die russischen Spione in den USA haben sie sich wohl mehr zu Herzen genommen und die Ermittler unter anderem mit unsichtbarer Tinte hinters Licht geführt.

Unsichtbare Tinte – Anleitung

Ich gebe es ja zu: Ich habe keine Ahnung, welche Flüssigkeit die Spione für ihre unsichtbaren Nachrichten verwendet haben. Ich kenne nur folgende Methode:


Zitronentinte

Material:

  • Zitrone
  • eine kleine Schüssel
  • ein Pinsel
  • ein Blatt Papier
  • Bügelbrett & Bügeleisen
Anwendung:
Pressen Sie die Zitrone in die Schüssel aus, tauchen Sie den Pinsel in den Saft und schreiben Sie Ihre geheime Botschaft auf das Blatt Papier. Um es wieder sichtbar zu machen, muss der Empfänger mit Hitze arbeiten, z.B. das Papier bügeln.

Geheimtinte oder doch nur kaputter Stift?

Vor einiger Zeit füllte bei uns eine junge Person, die wohl zu viele Spionagefilme gesehen hatte, einen Bewerbungsbogen aus. Fein säuberlich füllte sie alle Zeilen aus und gab sie ab. Die Dame, die jene Bewerbung entgegennahm, rieb sich verwundert die Augen, denn: Auf dem Zettel stand nichts! Auf ihre Nachfrage hin antwortete die Person: „Ich dachte, der Kugelschreiber würde mit unsichtbarer Tinte schreiben!“ Nein, den Job hat sie nicht bekommen.

Verschlüsselung nicht alltäglich? Oh doch!

Haben Sie es nicht bemerkt? Als Sie auf der Webseite von Zurich Connect unterwegs waren, kamen Sie höchstwahrscheinlich mit Kryptographie in Berührung. Die Daten, die Sie in unsere Versicherungsrechner eingeben, sind nämlich durch eine 128-Bit SSL Verschlüsselung vor dem Mitlesen durch Fremde geschützt. Ob eine Seite verschlüsselt wird, erkennen Sie ganz leicht an der Browserzeile, denn in so einem Fall wird das „http“ durch ein „s“ erweitert: https. Und nein, unsere Versicherungs-
bedingungen sind nicht verschlüsselt, auch wenn diese manchmal etwas unverständlich wirken. Wir geben uns wirklich Mühe, stoßen aber an rechtliche Grenzen. Die Versicherungsbegriffe, die die meisten Fragen aufwerfen, haben wir deswegen in unserem Lexikon gesammelt.

Kommentare unserer Leser

Name Kommentar
Dr. Horst Rosteck GEHEIM

War relativ leicht zu entziffern, ist aber eine gute Idee.

Wie lautet der Titel meiner Kolumne entziffert? Geben Sie Ihren Kommentar ab!


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