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FrühjahrsputzUmweltfreundlich und sparsamEndlich strahlt die Sonne wieder – und macht die trüben Fenster und den Staub in der Wohnung sichtbar. Ein Frühjahrsputz ist eine gute Möglichkeit, um frisch in den Frühling zu starten und das Grau des Winters hinter sich zu lassen. Teure Chemikalien müssen dafür nicht angeschafft werden, oft genügt eine bestimmte Zutat aus Ihrer Küche. Keine Angst vor BakterienManche Joghurts werben sogar damit, ein spezielles Bakterium zu beinhalten. Bakterien können also durchaus nützlich sein. Gibt es keine, lernt das Immunsystem nicht, damit umzugehen. Reiniger, die eine keimfreie Umgebung versprechen, belasten die Umwelt unnötig und stellen durch ihre ätzende Wirkung eine Gefahr für Kinder dar. Mehr als ein Drittel aller Vergiftungsfälle beruht auf Wasch- und Reinigungsmitteln! Desinfizieren Sie also nur dann, wenn es Ihr Arzt aufgrund einer Krankheit empfiehlt. Schmutz vorbeugenAggressive Putzmittel sind gar nicht erst vonnöten, wenn Sie von vornherein darauf achten, nur wenig Schmutz in die Wohnung zu bringen. Ziehen Sie z.B. Ihre Schuhe gleich beim Eingang aus und waschen Sie Ihre Hände sobald Sie nach Hause kommen. Krankheitserregern vorbeugenDie meisten Keime finden sich in Ihrer Küche. Sie vermehren sich z.B. durch unsachgemäße Lagerung von Fleisch rasant. Das vermeiden Sie, indem Sie
Mildes für EmpfindlichesPutzen Sie Ihr Badezimmer mit weichen Schwämmen und einem milden Allzweck- oder Neutralreiniger. Kraftreiniger, die allen Flecken den Garaus machen, können hier Schäden verursachen. Lassen Sie stattdessen das milde Reinigungsmittel länger einwirken. Regelmäßiges Lüften ist in feuchten Räumen Pflicht. Abflussreiniger brauchen Sie seltener, wenn Sie Abflusssiebe einsetzen. Kalkflecken entstehen nicht, wenn Sie nach dem Duschen/Baden alles mit einem Tuch trocknen. Ein Stamperl EssigEin Schuss Essig macht mit Kalk- und Urinstein Schluss. Zur Vorbeugung sollten Sie regelmäßig die Klobürste verwenden und den WC-Deckel schließen, um Verdunstung und damit Kalkablagerung zu verhindern. Statt eines Lufterfrischers können Sie ein Streichholz anzünden. Wenn es doch einmal aggressiver sein muss...Verwenden Sie auf jeden Fall Handschuhe, denn tensidhaltige Reinigungsmittel entfetten die Haut. Bei ätzenden Produkten, wie z.B. Abbeizmittel oder Backofenreiniger, sollten Sie auch Ihre Augen schützen. Benutzen Sie außerdem Dosierhilfen, sonst tendieren Sie dazu, zu viel zu verwenden. Tuch + Wasser = Sauberkeit + GlanzFensterreiniger, die sowieso hauptsächlich aus Wasser und Alkohol bestehen, können Sie sich sparen: Befeuchtete Mikrofasertücher sorgen für Sauberkeit und Glanz und stellen eine gute Alternative zu feuchten Einmal-Reinigungstüchern dar. Weisen Sie aber jedem Tuch einen bestimmten Bereich zu (z.B. blaue Tücher im Badezimmer, gelbe für Fenster etc.) um Keimübertragungen zu vermeiden. Hygienisch waschenNiedrige Waschtemperaturen lassen viele Menschen fragen: Ist das denn noch hygienisch? Ja! Wenn Sie folgende Tipps beherzigen:
Welche Mittel schonen die Umwelt?Die Umweltberatung hat eine Liste mit empfehlenswerten Wasch- und Reinigungsmitteln zusammengestellt. Sie wird halbjährlich aktualisiert und kann online heruntergeladen werden. Infos rund ums PutzenDas könnte Sie auch interessieren
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