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Evas Kolumne

Hilfe, Kleptomanen!

"Hallo, mein Name ist Eva." "Hallo Eva!" "Ich bin süchtig nach Gewinnspielen."

Täglich spiele ich bei zahlreichen Gewinnspielen mit und habe mittlerweile auch schon einige Kleinigkeiten gewonnen. Ende 2009 flatterte ein Gutschein für ein einmonatiges Gratis-Training im Fitnesscenter in meinen E-Mail-Posteingang. In freudiger Erwartung des weihnachtlichen Zuckerrausches und der darauffolgenden Panik vor der Waage meldete ich mich sofort in dem edlen (und unleistbaren!) Sportstudio an.

Am Ende der dritten Trainingswoche dann der Schock: Meine Schuhe waren weg! Ich wurde zum ersten Mal in meinem Leben bestohlen! Das traf mich aber nicht wirklich, die Schuhe hatte ich mir nämlich erst vor kurzem um sage und schreibe EUR 19,90 gekauft, also kein allzu großer Verlust. Ich ließ meine Sportschuhe an und holte meine Jacke, wobei ich dann fast in Tränen ausbrach: Mein heißgeliebter, von meiner Schwester selbst gestrickter Schal war ebenfalls weg!

Auch meine Eltern haben immer wieder ihre liebe Not mit einem dorfbekannten Kleptomanen, der vor nichts zurückschreckt. Im Eingangsbereich ihres Geschäfts hatten sie zu Weihnachten kleine Geschenkpackerl (natürlich leer) stehen - nach dem Besuch der diebischen Elster weg. In der Kundentoilette befand sich eine volle Klopapierrolle - abgewickelt! Zündhölzer beim Adventkranz - verschwunden!

Für die Zukunft habe ich mir Strategien ausgedacht, wie ich fiese Diebe austricksen kann:

  • Tarnen und täuschen: Verkleiden ist nicht nur im Fasching angesagt. So versteckt sich mein USB-Stick (kleiner materieller Wert, dafür persönlich sehr wichtig) in einem Kaugummi.

  • Kaugummi-USB-Stick
  • Geheimfächer anlegen: Mein neuer Schal (den ich nie wieder an eine Garderobe hängen werde) hat Reißverschlussfächer und auch auf der Rückseite meines Gürtels verbergen sich kleine Taschen.

Kommentare unserer Leser

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Maria W. Ich habe es vor Jahren fertig gebracht, mir in einem Lokal (in nüchternem Zustand) meine Geldbörse stehlen zu lassen. Gut, kommt öfter vor. Ich hatte sie aber direkt vor mir auf dem Tisch liegen, weil ich zahlen wollte, und nur einen winzigen Moment nicht hingesehen.

Als ich den Diebstahl bemerkte, lief ich sofort nach draußen, wo ich den Dieb vermutete. Bingo! Mutig stellte ich die drei erwachsenen Österreicher. Der Erfolg ließ aber zu wünschen übrig, die Diebe zeigten sich von meiner Gegenwart sichtlich unbeeindruckt. Das Handy hatte ich im Lokal vergessen, Passanten waren weit und breit keine zu sehen, und auch meine herbei geeilte Freundin fühlte sich nicht imstande, die Drei mit mir gemeinsam zu überwältigen. Immerhin fand ich danach das (leere) Geldbörsl in einem Blumentopf vor dem Lokal.

Wurden Sie schon einmal bestohlen? Haben Sie eine gute Anti-Diebstahl-Taktik? Geben Sie Ihren Kommentar ab!


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