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Versicherungen > Auto > Rund ums Auto > Wintercheck für Ihr Auto

Ist Ihr Auto für den Winter gerüstet?

Schlechte Sichtverhältnisse, eisglatte Fahrbahnen, klirrende Kälte: Im Winter lauert so manche Gefahr auf Autofahrer. Wenn Sie Ihr Gefährt mit Hilfe unserer Tipps auf die kälteste Jahreszeit vorbereiten, sind Sie auch im Winter sicher unterwegs und der Fahrspaß kommt nicht zu kurz.

  • Lassen Sie Ihr Auto nicht frieren
    Füllen Sie ein Frostschutzmittel in Scheibenwaschanlage und Kühlflüssigkeit ein, mindestens 20°C minus sollte es aushalten. Nehmen Sie die Scheibenwischer danach kurz in Betrieb um die Flüssigkeit in der gesamten Anlage zu verteilen. Wenn Sie schon dabei sind, können Sie auch gleich den Zustand der Wischerblätter überprüfen. Um diese zukünftig zu schonen, sollten sie beim Parken stets weggeklappt werden, denn so frieren sie nicht an. Eine Abdeckfolie für die Windschutzscheibe ist empfehlenswert, falls Sie in der Früh etwas länger schlafen und nicht fünf Minuten lang Eis kratzen möchten. Tür- und Kofferraumdichtungen sowie Schlösser frieren im Winter nicht so leicht fest, wenn sie im Herbst geschmiert werden.
  • Tauen Sie Ihr Auto auf
    Bewahren Sie ab dem Herbst Eiskratzer, Schneebesen (aber nicht den für die Küche) und ein Antibeschlagtuch für Innenscheiben auf. Einen Enteisungsspray sollten Sie, wenn Sie nicht zu den Glücklichen mit Funk-Fernbedienung gehören, immer in der Jackentasche haben.
  • Wild, Sturm, Nebel
    Besonders im Herbst warten einige Herausforderungen auf Sie: Rechnen Sie vor allem in der Dämmerung mit Wildwechsel und fahren Sie dementsprechend vorsichtig. Herbststürme können manchmal tückisch sein und das Auto in Kurven und Waldschneisen seitlich versetzen. Schauen Sie bei Nebel auf die Pfosten am Straßenrand: Wenn Sie nur einen Pfosten weit sehen (das sind 50 Meter), sollten Sie Ihre Geschwindigkeit auf 50km/h reduzieren. Bei zwei Pfosten dürfen Sie sich 80km/h erlauben, bei drei 100km/h. Der Sicherheitsabstand zum Vordermann sollte sich der Sichtweite anpassen, bei 50 Metern Sichtweite also 50 Meter Abstand.
  • Gepäck für den Notfall
    Bei Ausflügen in die Berge sind Schneekette und Schaufel immer eine gute Idee. Auch warme Kleidung sollte immer mit von der Partie sein, besonders im kilometerlangen Stau sind Sie sicher dankbar für ein Paar dicke Handschuhe, eine warme Decke und vielleicht auch für eine Taschenlampe. Ein Starthilfekabel sollten Sie stets mitführen.
  • Genügend Strom?
    Überprüfen Sie einmal das Alter der Batterie. Das Herstellungsdatum finden Sie auf einem der Pole oder auf einem speziellen Sticker. Ist die Batterie älter als vier Jahre, können Sie damit rechnen, dass Sie im Winter beim Anstarten Probleme bekommen. Sie können die Lebensdauer verlängern, indem Sie beim Starten Licht, Radio und ähnliches abgedreht lassen.
  • Damit Sie den Durchblick haben
    Die Innenseiten der Scheiben vergisst man leicht, doch auch sie wollen öfter geputzt werden. Die Scheinwerfer sollten Sie ebenfalls säubern und dabei auch gleich kontrollieren, ob alle noch funktionieren, auch das Bremslicht und die Kennzeichenbeleuchtung.
  • Den Lack schonen
    Die Karosserie ist optimal gegen Salz und Schmutz geschützt, wenn Sie vor Winterbeginn eine gründliche Lackreinigung mit Politur und Versiegelung durchführen. Lackschäden sollten auch noch vor der kalten Zeit ausgebessert werden. Fahren Sie regelmäßig durch die Waschstraße – Ihr Auto wird es Ihnen danken, indem es länger rostfrei bleibt.
  • O bis O, 4x4x4: Winterreifen!
    Was Winterreifen betrifft, so brauchen Sie nur zwei einfache Merksätze im Gedächtnis behalten.
    • Oktober bis Ostern: In dieser Zeit sind Winterreifen empfehlenswert, da sie schon bei Temperaturen unter 10°C eine bessere Haftung als Sommerreifen bieten. Vergessen Sie nicht, auch den Ersatzreifen auszuwechseln. Falls Sie trotzdem einmal von Schneefall überrascht werden und die neuen Reifen noch nicht montiert haben: Unsere Versicherung haftet auch bei grober Fahrlässigkeit wie dem Fahren mit Sommerreifen auf einer Schneefahrbahn.
    • 4x4x4: Vier gleiche Reifen, vier Millimeter Mindestprofil und maximal vier Jahre alt. Der Luftdruck darf übrigens um 0,2 bar höher sein als bei Sommerreifen.

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