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Evas Kolumne

Die Skurrilitäten des Autofahrens

Evas Kolumne Theoretisch ist Autofahren einfach und unspektakulär: starten, Gas geben, bremsen, schalten, blinken, tanken, Versicherung zahlen und sich immer mal wieder über die Kosten von Reparaturen ärgern. Ziemlich unspannend, wären da nicht die absurden Erlebnisse des Autoalltags:

  • Konzentration & Musik

    Subwoofer eingebaut, Musik auf volle Lautstärke und schon vergehen 100 Kilometer auf der Autobahn wie im Flug, doch kaum geht es ans Einparken, muss die Musik leiser gedreht oder ganz ausgeschaltet werden. Apropos Parkplatzsuche: Die ist immer besonders nervig, wenn hinter einem schon ein anderes Auto quasi an der Stoßstange klebt. „Ah, da wäre ein Parkplatz gewesen… Oh, da auch… Ups, schon wieder verpasst. Da der nächste… Herrje, vorbei!“ Gibt es etwas Stressigeres?
  • Gedächtnisverlust

    Endlich ist das Auto erfolgreich eingeparkt, Gang eingelegt, Motor abgestellt, Licht abgedreht, man steigt aus, sperrt das Auto zu, geht zehn Meter und dann die große Frage: „Habe ich auch wirklich einen Gang eingelegt? Ist das Licht ausgeschaltet? Ich kann mich auch nicht erinnern, ob ich zugesperrt habe…“. Und schon geht es wieder retour zur Kontrolle…
  • Melker mit Hut

    Jede Region hat so ihre eigenen Autofeinde. Rund um St. Pölten sind z.B. die Autofahrer aus dem Bezirk Melk berüchtigt – besonders jene, die mit Hut unterwegs sind. Da frage ich mich manchmal, ob die Person vergessen hat, den Tempomat auszuschalten: 70 km/h durchgängig, egal ob Ortsgebiet oder Freiland.
  • Engel vs. Teufel

    Die nettesten Menschen, von denen man glaubt, sie könnten kein Wässerchen trüben, überraschen einen beim Autofahren: Nirgendwo sonst hört man solch grässliche Schimpfwörter! Es geht doch auch netter, z.B. mit einer LED Autoanzeige für die Heckscheibe. Bei Bedarf wird eine von fünf Mitteilungen angezeigt: „Back off“, „Thank you“, „Sorry“, ein lächelnder oder ein zwinkender Smiley.
  • "Drehen Sie wenn möglich um!"

    Theoretisch sollte ein Navigationsgerät das Autofahren erleichtern. In der Praxis ist dem leider oft nicht so. Kaum ist die Karte nicht mehr auf dem neuesten Stand fährt man schon gegen die Einbahn oder befindet sich laut Navi im Niemandsland. Die kürzeste Strecke ist auch nicht immer die schnellste – der gatschige Feldweg mag wohl die direkte Verbindung zur nächsten Ortschaft sein, doch die Schnellstraße wäre dann doch etwas bequemer, gefahrloser und im Endeffekt auch flotter.
  • Max Mustermann fährt gut

    Könnte man doch bloß den Durchschnitt ausrotten! Mal ehrlich, wer ist schon durchschnittlich groß und breit? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man es als etwas kleinerer Mensch - Ich bin nicht klein, ich bin kompakt! – auf dem Fahrersitz von VWs schwer hat. Rückt man den Sitz so weit nach vorne, dass man die Pedale gut erreicht, stößt man sich die Knie grün und blau.

Kommentare unserer Leser

Name Kommentar
Hannes Sie sprechen mir da aus der Seele! :)
Peter Rapouch Rücksichtslose Verkehrsrowdies
Parkraum"bewirtschaftung" (=Abkassiererei)
hohe Benzinpreise
viel zu viel Streusalz (auf Schnee unnötig)
Franz Weinhofer Nerven kosten mitunter nicht nur die anderen Verkehrsteilnehner, die ja allesamt schlechtere Autofahrer sind als man selbst. Es gibt auch tolle Beifahrer ... Beispiel Parkplatzsuche: Schau, da ist einer frei, park doch ein ... wieso hast du den nicht genommen?! Tja warum wohl? Zu kurz, Einfahrt, Halteverbot. Oder hinter einem LKW: Überhol doch endlich! Kommt eh nix! Ach wo... Beifahrer vergessen außerdem, dass sie keinen Rückspiegel haben und ihnen daher der Überblick fehlt, speziell auf der Autobahn. Gipfel ist dann der Satz: Ich will dir ja nicht dreinreden, du bist der Fahrer, aber...
daskleineichbinich oooch da fällt mir einiges ein
am schlimmsten find ich aber die kriecher (die "ortstafeleinfahrtbremser") die schon frühmorgens das gaspedal nicht finden - eXtrem nervig! so kann man dann wohl kaum wach im büro sitzen;)
auch fies - die sehgeschädigten. die dir auf deiner halben fahrbahnseite entgegenkommen und dir dann noch erboßt den vogel reinleuchten. eieiei....
naja und die die sich gaaaaanz laaaaangsaaaaam zur noch grünen ampel hintasten und schon mal vorsorglich den fuß vom gas nehmen damit sie bei rot genussvoll ihr weckerl futtern bzw ein wichtiges gespräch führen können, ach ja, und die, die rechts blinken und links abbiegen...mein gott...ja und über die bergstraßenfahrkunst will ich lieber gar nix sagen...ausser dass es ja nicht sein kann dass mans nicht checkt wenn man wie ein traktor 15 autos hintennachzieht...
also das wars mal vorerst;)
have a nice evening
Eduard Rysavy Bei Kreisverkehr betätigen die wenigsten bei Ausfahrt den Blinker. Dadurch wird der Zweck des schnellen einfädeln verfehlt.

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