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Stromverbrauch senken
Verabschieden Sie sich vom Standby-Betrieb
Ist Ihr Wohnzimmer von den Standby-Lämpchen der vielen Geräte hell erleuchtet?
Das kann Sie einiges kosten, denn viele Elektrogeräte
verbrauchen mehr Strom in der Zeit, in der sie nicht verwendet werden, als in der
tatsächlichen Nutzungszeit. Setzen Sie dem ein Ende: Mit schaltbaren Steckerleisten gelingt es locker.
Stecker ziehen für 50 Euro mehr in der Geldbörse
Oft ist ein Gerät, wenn Sie es ausschalten, noch im Standby-Modus und verbraucht weiterhin Strom.
Meist ist dies ganz einfach an einem leuchtenden Lämpchen zu erkennen, manchmal aber können Sie es nur
dadurch feststellen, dass das Gerät noch summt, brummt oder warm ist. Diese
ständige Betriebsbereitschaft
ist nicht unbedingt notwendig, das Gerät bleibt funktionsfähig, auch wenn Sie es ganz vom Strom trennen.
Besonders bei alten Elektrogeräten geht dadurch aber öfter die Programmierung (z.B. von Sendern,
Uhrzeit) verloren. Neuere Geräte können Sie normalerweise ausschalten, ohne um Ihre Einstellungen
fürchten zu müssen. Es zahlt sich aus:
Rund 50 Euro verschwendet ein Haushalt im jährlichen
Durchschnitt an Geräte im Standby.
Stromspartipps für Ihre Multimedia-Geräte
Fernseher
In den Elektronikgeschäften dominieren derzeit zwei Arten von Fernsehern mit verschiedenen
Monitoren. LCD-Bildschirme, die bis zu einer Größe von 32 Zoll empfehlenswert sind, haben
einen geringen Stromverbrauch und ein geringes Gewicht. Plasma-Bildschirme werden für große
Fernseher bevorzugt, verbrauchen mehr Strom und sind auch teurer. Achten Sie auf den
Verbrauch im Standby-Betrieb: Ältere Fernseher benötigen rund 3 Watt, die besten neueren
cirka 0,5 Watt. Eine automatische Abschaltfunktion (Auto-Off) kann manchmal ganz nützlich sein.
Set-Top-Box
Dieses Gerät, das zum Empfang von digitalem Fernsehen nötig ist, kann man üblicherweise
nicht komplett ausschalten. Da hilft nur eines: Stecker ziehen. Die Einstellungen gehen
nicht verloren, lediglich beim neuen Einschalten benötigt die Box ein bis zwei Minuten,
bis sie wieder empfangsbereit ist.
Videogeräte
Recorder zählen im Normalfall zu den Geräten, die nach einem Stromausfall sämtliche
Programmierungen „vergessen“. Gerade hier sollten Sie beim Einkauf auf geringen Stromverbrauch
im Standby-Modus Wert legen, denn schon ab einem Verbrauch von 2 Watt zahlen Sie mehr für
den Standby-Betrieb als für die Zeit, in der Sie das Gerät tatsächlich verwenden.
Computer
Notebooks haben einige Vorteile gegenüber Desktop-Rechnern: Sie sind kleiner, weitaus
einfacher zu transportieren und brauchen weniger Strom. Im Standby-Modus spart Ihr
Computer etwas Energie, im Ruhezustand benötigt er so gut wie keinen Strom.
Monitor
Mittlerweile gibt es fast nur noch LCD- bzw. TFT-Flachbildschirme zu kaufen. Kein Wunder,
sie verbrauchen um rund zwei Drittel weniger Strom als die traditionellen Röhrenbildschirme.
Machen Sie von dem Energiemanagementsystem Ihres Computers Gebrauch und stellen Sie es so ein, dass
sich der Monitor nach ein paar Minuten Inaktivität Ihrerseits selbstständig ausschaltet.
Drucker
Was den Stromverbrauch betrifft, so ist die Wahl des richtigen Gerätes einfach:
Tintenstrahldrucker benötigen weniger Energie als Farb-Laserdrucker. Schalten Sie den
Drucker erst ein, wenn Sie vorhaben, auch wirklich etwas zu drucken. Bevor Sie einen
Tintenstrahldrucker wieder vom Stromnetz trennen achten Sie darauf, dass der Druckkopf
in seiner Ruheposition angelangt ist. Das wirkt dem Austrocknen der Düsen entgegen.
Fax
Faxgeräte sind im Normalfall den ganzen Tag lang empfangsbereit. Neue Geräte können
trotzdem Energie sparen, da sie mit einem „Sleep-Modus“ ausgestattet sind.
Akkus
Ältere Akkus sollten Sie wirklich nur dann laden, wenn sie vollkommen leer sind, sonst geht
dem Gerät immer früher der Saft aus. Die heutigen Akkus sind um einiges besser und benötigen
weniger Energie.
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