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Im Haushalt Strom sparen
Ihre Kampfstrategie gegen Stromfresser
Ordentliche Kleidung und eine helle Wohnung zeigen ihre Wirkung auf der Stromrechnung.
Um an diesem Punkt Geld zu sparen, müssen Sie nichts herunterkommen lassen. Zurich Connect
zeigt zwei Alternativen auf: Beim Einkauf von Elektrogeräten auf Energieeffizienz achten oder
direkt bei der Verwendung Strom sparen.
Stromfressern ade, Stromsparer hallo!
Sie benötigen eine neue Waschmaschine, einen neuen Kühlschrank, einen neuen Trockner?
Gratulation: Sie können aus einer großen Zahl von energiesparenden Geräten wählen.
Die Energieeffizienzklassen reichen von A (verbraucht sehr wenig) bis G (verbraucht viel)
und müssen am Gerät angegeben werden. Seit ein paar Jahren gibt es zusätzlich die Klassen
A+ und A++, der Verbrauch Geräte letzterer Klasse beträgt nur ein Drittel des europäischen
Durchschnitts. Ein höherer Anschaffungspreis lohnt sich also schon sehr früh, nicht erst
nach 10 Jahren.
Weniger Energie: trotzdem saubere Kleidung
Aktivieren Sie bei Ihrer Waschmaschine die Mengenautomatik und/oder die Energiespartaste.
Programme für halbvolle Trommeln sollten Sie eher außer Acht lassen, denn ein Waschgang
mit voller Trommel ist immer noch günstiger als zwei mit halbvoller. Auf Vorwäsche können
Sie getrost verzichten, außer Ihre Kleidung hat vorher ein Schlammbad genommen. Die
Waschtemperatur sollten Sie so niedrig wie nur irgendwie möglich wählen. Bei einer
Wäsche mit 40°C verbraucht Ihre Maschine doppelt so viel Energie wie mit 30°C.
Mittlerweile werben auch einige Waschmittelhersteller damit, dass die Kleidung bei
einer geringeren Temperatur genauso rein wird.
Wäsche trocknen: hoher versus null Energieverbrauch
Ganz klar, am billigsten kommen Sie mit dem guten alten Wäscheständer davon. Diese
Methode ist besonders im Winter zu empfehlen, da sie der trockenen Heizungsluft
entgegen wirkt. Manchmal muss es dann aber doch etwas schneller gehen, dafür gibt
es Wäschetrockner in drei Ausführungen:
- Ablufttrockner saugen die Raumluft an,
erwärmen diese, leiten sie über die feuchte Wäsche und geben sie
anschließend durch die Wand ins Freie ab.
- Kondensationstrockner verbrauchen um
rund 10% mehr Energie als Ablufttrockner. Bei ihnen verbleibt
die feuchte Luft im Trockner, wird gekühlt und als Kondensat
wieder abgegeben.
- Einige Waschmaschinen haben ein
Trocken-Programm.
Um hier zu sparen sollten Sie die Schleuderdrehzahl so einstellen, dass die Wäsche
so trocken oder feucht herauskommt, wie Sie es möchten. Falls Sie später beim Bügeln
keine Gewalt anwenden möchten, wäre es gut, wenn die Kleidung nicht staubtrocken ist.
Alles läuft glatt: effizientes Bügeln
Auch beim Bügeln haben wir Sparpotenzial entdeckt: „Bügelfeuchte“ Wäsche ist, wie der
Name schon sagt, am einfachsten zu bügeln. Wenn die Kleidung zu trocken oder zu feucht
ist, muss mehr Energie aufgewendet werden. Für feine Wäsche können Sie die Restwärme
nach Ausschalten des Bügeleisens verwenden. Durch einen Bügelbrettbezug mit
wärmereflektierendem Material sind Sie noch effizienter unterwegs.
Es werde Licht (und nicht wärmer)
Wussten Sie, dass die Energie, die Sie in herkömmliche Glühbirnen stecken, zum größten
Teil als Wärme verpufft? Nur 5% des Stroms wird tatsächlich in Licht umgewandelt.
Bei der Anschaffung sind diese Glühlampen eindeutig die billigste Variante, dafür
haben sie auch nur eine geringe Lebensdauer.
Halogenlampen und Leuchtstofflampen
nützen die Energie etwas besser, das Nonplusultra sind derzeit aber die Energiesparlampen.
Sie wandeln den Großteil der Energie in Licht um, brauchen außerdem weniger Strom und
funktionieren jahrelang. Die neuen Lampen gibt es in allen Formen und auch mit warmen
Farbtönen, sie spenden schon kurz nach dem Einschalten genügend Licht und werden selbst
bei häufigem Ein- und Ausschalten nicht kaputt. Ihre zwei Nachteile sind eigentlich
keine: Der Anschaffungspreis ist schnell wieder herinnen und dass sie als Sondermüll
entsorgt werden müssen, ist kein großes Problem, da der Fachhandel sie zurücknimmt
und sich diese Aktivität mit dem Kauf einer neuen Lampe verbinden lässt.
Auch ein
reflektierender Lampenschirm kann beim Sparen helfen, da er mehr Licht gibt. Darüber
hinaus müssen Sie nicht jeden Raum voll ausleuchten, es genügt manchmal auch, nur in
einem bestimmten Bereich Licht zu haben, zum Beispiel über dem Esstisch. Ziehen Sie die
Vorhänge beiseite und lassen Sie das Tageslicht ruhig herein - solange Sie keine allzu
neugierigen Nachbarn haben. Drehen Sie das Licht ab, wenn Sie aus dem Zimmer oder der
Wohnung gehen, es zahlt sich auch aus, wenn es nur für fünf Minuten sind – außer Sie
lassen es als Abschreckung von Einbrechern brennen.
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